Silhouettes of beautiful girls 2, vector illustrationWer nicht gerade ein Topmodel ist und seine Beine das ganze Jahr über in Bestform präsentiert, den packt im Frühling gerne die Panik. Und zwar genau dann wenn die Temperaturen steigen – und die Rocksäume wieder kürzer werden. Denn wer präsentiert gerne blasse, untrainierten Beine, die gerade noch in langen Hosen steckten. Höchste Zeit also, diese sommerfit zu machen. Nehmen Sie sich unsere zehn Experten-Tipps zu Herzen – und Shorts, kurzen Röcken und Kleidern wird nichts mehr im Wege stehen:

1.Sport
2.Ernährung
3. Pflege: Klar, Cellulite ist meist Veranlagung und lässt sich nicht einfach wegcremen. Doch im Kampf gegen die unschönen Dellen spielen Cremes eine wichtige Rolle. „Wird die Haut von außen ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, wirkt sie praller und voluminöser. Die Orangenhaut ist somit weniger sichtbar“, weiß Prof. Dr. med. Uwe Trefzer vom DERMATOLOGIKUM BERLIN. Der Vorteil von Anti-Cellulite-Produkten ist, dass sie mit speziellen Wirkstoffen wie Koffein oder Grünem Tee angereichert sind, die zusätzlich die Mikrozirkulation stimulieren.
4. Enthaarung: Fakt ist: Nur glatte Beine wirken ebenmäßig. Ob Sie sich für Rasieren, Epilieren, Wachsen oder eine dauerhafte Haarentfernung entscheiden ist Geschmacks- und Empfindungssache. Wer weniger schmerzempfindlich ist, kann epilieren oder wachsen. Möglichst abends epilieren, so kann sich die Haut über Nacht entspannen. Damit die Haare nicht einwachsen, ist es wichtig, bei diesen Methoden regelmäßige Bodypeelings anzuwenden. Wer lieber täglich zum Rasierer greift, sollte die Haut ausreichend pflegen. „Verwenden Sie nach der Rasur einen alkoholischen Toner. So wird verhindert, dass sich die Haarwurzeln entzünden und Rasurbrand entsteht“, rät Hautarzt Prof. Dr. med. Uwe Trefzer. Falls Sie es lästig finden, sich täglich über Ihre Beinhaare Gedanken zu machen, sollten Sie über eine IPL-Behandlung nachdenken. Dabei werden die Haarwurzeln per Lichtimpulse verödet, so dass keine neuen Haare produziert werden können. Heißt: Die Härchen verschwinden nicht komplett, wachsen aber langsamer und weniger nach. Das Treatment muss je nach Hauttyp und Haarwuchs 5-8 Mal wiederholt werden.
5. Selbstbräuner
6. Besenreiser und Krampfadern: Auf zart gebräunten Beinen sind Besenreiser zwar gut getarnt, aber um die blauen Äderchen dauerhaft loszuwerden, hilft nur der Gang zum Hautarzt. „Die beste Methode gegen Besenreiser ist eine Kombination aus Veröden und Lasern. So kann man eine Verbesserung von bis zu 90 Prozent erreichen“ erklärt Prof. Dr. med. Uwe Trefzer. Um Krampfadern vorzubeugen, hilft aber nichts besser als Stützstrümpfe. Wer die Pille nimmt, im Job zusätzlich viel sitzt oder steht, sollte diese Beinkleider am besten täglich tragen.
7. Make-up
8. Massagen, Bürsten und Wechselduschen: Das tägliche Eincremen wird noch wirkungsvoller, wenn Sie es mit einer kleinen Massageverbinden. Eine Bürsten-Massage unter der Dusche regt die Durchblutung an und bringt die Lymphe in Schwung, was Wasseransammlungen im Gewebe verhindert. „Ich empfehle neben täglichen Mini-Massagen vor allem Wechselduschen, um das Bindegewebe zu straffen“, rät der Dermatologe. Pro Bein zwei Durchgänge, alle drei Minuten wechseln. Heißt: warm, kalt, warm, kalt – und immer zum Herzen hin.
9. Fuß-Gymnastik
10. Last-Minute-Treatments: Hollywood-Stars und Models schwören auf Slim-Wraps. Das sind Körperwickel, bei denen Beine und Po mit einer entschlackenden Lotion eingerieben und danach in Folie eingewickelt werden. „Durch die Kompression werden Wassereinlagerungen und Schlacken aus dem Körper gedrückt, so dass die Haut ebenmäßiger wirkt“, so Prof. Dr. med. Uwe Trefzer. Nachteil: Der Effekt hält nur ein bis zwei Tage. „Man müsste die Behandlung drei Mal die Woche durchführen, um das Ergebnis zu halten.“ Auch professionelle Lymphdrainagen sorgen dafür, dass Stauungen gelöst werden und Wasseransammlungen abtransportiert werde