Hinter dem Wunsch zur Entfernung einer  bestehenden Tätowierung können unterschiedliche Motivationen stecken. Diese reichen von Änderungen der ästhetischen Wahrnehmung bis zu  allergischen Reaktionen auf Tattoo-Farbstoffe.

Vor Beginn einer Tattoo-Entfernung wird zunächst eine sorgfältige Begutachtung der Tätowierung vorgenommen. Hierbei werden die Farbzusammensetzung, die Qualität der Tätowierung (Profi- oder Laientätowierung), eventuell bestehende Vernarbungen oder auch das Vorhandensein von Leberflecken in der Tätowierung überprüft. So kann der zu erwartende Therapieerfolg bestmöglich beurteilt werden, ebenso die notwendige Anzahl der Behandlungen. In der Regel sind 10 bis 15 Behandlungen in 6-wöchigen Abständen erforderlich.     
Wir führen in unserer Praxis mit Regelmäßigkeit die Entfernung von Tätowierungen mit einem Q-switched Nd:YAG Laser (= gütegeschalteter Neodym-YAG Laser) durch. Aufgrund der Behandlung durch ärztliches Personal kann bei größeren Ornamenten auf Wunsch der Patienten/Innen auch eine begleitende Schmerzbehandlung erfolgen (medikamentöse Schmerzkontrolle, Kryoanästhesie).

Nicht bei allen Patienten ist eine vollständige Entfernung oder deutliche Aufhellung zu erreichen. Für schwarze Tätowierungen, gefolgt von Blau und Braun, können die besten Resultate erreicht werden, manche Farben wie Rot und Orange sind kaum zu beeinflussen.