Der Hautkrebs ist mittlerweile mit weitem Abstand die häufigste Krebsform des Menschen in Deutschland. Dies hängt unter anderem mit der Sonnenstrahlung zusammen, sei es durch berufliche Exposition wie zum Beispiel in der Landwirtschaft oder dem Baugewerbe oder aber durch Exposition in der Freizeit wie zum Beispiel häufigem Reisen in sonnenintensive Länder oder Hobbies, die überwiegend draußen stattfinden wie Tennis oder Arbeiten im Garten.
Das Bewusstsein, daß man sich durch Sonnenmilch und Schutzkleidung zumindest teilweise vor Hautkrebs schützen kann, ist erst in den letzten Jahrzehnten entstanden. Wenn man bedenkt, daß die Grundlage von Hautkrebs oftmals 30 oder 40 Jahre vor dem Ausbruch gelegt wird, so kann man sich vorstellen, daß wir heute weiterhin stark zunehmende Patientenzahlen mit Hautkrebs haben.
Hautkrebs kann in sogenannten Sonnenterassen entstehen, dort wo die Sonne besonders stark auftrifft (Gesicht oder Handrücken/Unterarme).
Als eine Form des Hautkrebses findet man in diesen Arealen überwiegend sogenannte helle Hautkrebse wie das Plattenepithelkarzinom. Insbesondere deren Vorläufer, die aktinischen Keratosen sind sehr häufig in diesen Sonnenterassen zu finden.
Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, entwickelt sich dagegen am Häufigsten aus vorbestehenden Leberflecken, die überall am Körper auftreten können. Das maligne Melanom gehört zu den gefährlichen Hautkrebsarten und es muss alles daran gesetzt werden, das Melanom so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln.
Die Erkennung und Behandlung von Hautkrebs ist im DERMATOLOGIKUM BERLIN in den besten und äußerst erfahrenen Händen. Alle Ärzte verfügen über jahrzehntelange Erfahrung mit den verschiedensten Hauttumorarten.
Grundsätzlich wird der Patient komplett inspiziert, das heißt von Kopf bis Fuß angesehen. Das schließt den behaarten Kopf und die Schleimhäute mit ein. Mit Hilfe eines in der Hand gehaltenen, speziellen Vergrößerungsglases, einem Dermatoskop, können auffällige Hautveränderungen dann sehr genau und gezielt angesehen werden. Eine weitere, noch bessere Diagnostikmethode ist die Computer-gestützte Dermatoskopie, bei der Aufnahmen bis zu einer 120-fachen Vergrößerung angefertigt werden können. Diese Bilder werden dann von den Ärzten genauestens analysiert.
Gegebenenfalls empfiehlt Ihnen der Arzt eine Entfernung, sollten sich Hautveränderungen als verdächtig herausstellen. In der Regel erfolgt dieses durch eine kleine Operation in örtlicher Betäubung. Dann kann mittels der feingeweblichen Analyse sehr genau festgestellt werden, was für eine Art der Veränderung vorliegt und ob diese gutartig oder bösartig ist. Daraus können weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen resultieren.
Die mit der Video-Dermatoskopie angefertigten Aufnahmen werden für Sie gespeichert und können in Nachkontrollen miteinander verglichen werden. So kann genau festgestellt werden, ob im Verlauf Veränderungen aufgetreten sind, die möglicherweise auf die Entwicklung oder das Wachstum eines Hautkrebses hindeuten.
Die Ärzte des DERMATOLOGIKUM BERLIN werden daher mit Ihnen Ihr persönliches Risikoprofil erstellen und besprechen. Im Idealfall haben Sie kein oder nur ein sehr geringes Risiko, im weiteren Verlauf einen Hautkrebs zu entwickeln. Dann kann es ausreichend sein, daß Sie sich z.b. alle zwei Jahre zur Kontrolle Ihrer gesamten Haut vorstellen. Es kann aber auch sein, daß der Arzt Ihnen Vorstellungen in der Praxis in kürzeren Abständen empfiehlt.

MIKA-fotografie | Berlin
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