Die Bildung einer Narbe ist Teil einer funktionierenden Wundheilung. Im Laufe unseres Lebens hinterlassen Ereignisse wie Schnittverletzungen, Verbrennungen, entzündliche Hauterkrankungen (z. B. Akne vulgaris) oder Operationen ihre Spuren an unserem Körper. Diese Narben können nicht nur das Hautbild optisch beeinträchtigen, sondern auch Beschwerden wie Juckreiz, Spannungsgefühl, Schmerzen aber auch Bewegungseinschränkungen hervorrufen.

Narben können sich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich entwickeln. Man unterscheidet folgende Narbenarten:

  • „normale“, d.h. weiche, im Hautniveau liegende, im Wesentlichen hautfarbene Narben
  • eingesunkene weiche Narben (atrophe Narben)
  • breite weiche Narben (dehiszente Narben)
  • wulstartige derbe Narben (hypertrophe Narben)
  • über die eigentliche Wunde hinausreichende, gerötete, wulstartige, Juckreiz oder Schmerzenverursachende Narben (Keloide)

Im Bereich einer Narbe können dabei durchaus verschiedene der oben genannten Charakteristika nebeneinander vorkommen.

Vor Beginn einer Narbenbehandlung steht zunächst die sorgfältige Analyse des betroffenen Areals durch den behandelnden Arzt/Ärztin. Danach kann eine ausführliche Beratung zu den Behandlungsoptionen folgen.

Ziel einer Narbenbehandlung ist stets die optische und strukturelle Verbesserung. Dafür stehen uns in unserer Praxis ein ablativer CO2-Laser, ein fraktionierter (nicht ablativer) ResurFx-Laser, IPL („Blitzlampe“), ein LBO (Lithium-Borat)- und qs-Nd:YAG-Laser zur Verfügung. Die Anzahl der notwendigen Behandlungen sowie begleitende Schmerztherapien werden individuell auf Sie abgestimmt.